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Feierliche Würdigung einer Epoche

30/01/2019

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Im Dezember 2018 verabschiedete sich Deutschland vom Steinkohlenbergbau. Im Rahmen der zentralen Abschiedsveranstaltung am Standort Franz Haniel in Bottrop wurde Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das letzte Stück heimischer Steinkohle übergeben. Mit der Schließung der letzten Zeche des aktiven Steinkohlenbergbaus endet eine über 200-jährige industrielle Ära in der Bundesrepublik Deutschland.

Eine Kultur von Freundschaft, Offenheit, Toleranz und Respekt

Der Bergbau im Ruhrgebiet war geprägt von wirtschaftlicher Dynamik und technischen Innovationen. Dies war nicht zuletzt auch der Verdienst der Menschen, die im Bergbau gearbeitet- und bis zur letzten Schicht neue Techniken vorangetrieben- und Prozesse optimiert haben. Die Arbeit dieser Menschen brachte Kaufkraft und Wohlstand in die Region und schuf eine Kultur von Freundschaft, Offenheit, Toleranz und Respekt.

Mobile Raumkonzept für zentrale Abschiedsveranstaltung

Für die zentrale Abschiedsveranstaltung am 21.12.2018 errichtete Losberger De Boer am Standort Franz Haniel in Bottrop eine mobile Veranstaltungshalle. Die 30 x 50 m große Halle wurde aus einer Delta-Emperor Konstruktion von Losberger De Boer errichtet und hatte eine Seitenwandhöhe von 10 m. Die überdurchschnittliche Höhe und einseitige Vollverglasung der mobilen Halle ermöglichten den Veranstaltungsteilnehmern eine ausgezeichnete Sicht auf das Schachtgerüst.

Individuelle Raumvielfalt in Bottrop

Den Eingangsbereich der Location im Ruhrgebiet errichtete der Spezialist für Zelte und mobile Hallen aus der Raumkonstruktion Delta-Vista mit einer Seitenwandhöhe von 6 m. Das Foyer wurde mit einem Raumdesign aus beeindruckenden historischen Bildern und Attributen des Bergbaus versehen, so dass schon beim Entree eine authentische Atmosphäre entstand. Eine 10 x 15 m große Delta-Vista-Konstruktion wurde mit modernsten Sanitärlösungen eingerichtet. Alle drei Raumkomponenten schlossen dabei nahtlos aneinander an. Für die Akkreditierung wurden zwei Aluhallen mit jeweils 225 m² Nutzfläche eingesetzt.

Abschied vom ‚Schwarzen Gold‘

Im Rahmen des Projektes kümmerte sich das Team von Losberger De Boer um die Heizanlage für die Location in Bottrop und stattete die Veranstaltungshalle mit Teppichböden aus. Darüber hinaus war der Zeltspezialist für die Haupt- und Notbeleuchtung, die Verkleidung des Unterbaus sowie für den Treppenbau und die Nesseldekoration in den Akkreditierungszelten verantwortlich. So entstand am Standort Haniel ein individueller Veranstaltungsort, in dem das Ende einer Epoche feierlich gewürdigt werden konnte.

Oben: Die mobile Infrastruktur für die zentrale Abschiedsveranstaltung stand im Zeichen der Menschen. 

Oben: Die Vista-Verglasung der Veranstaltungshalle ermöglichte einen direkten Blick auf das Schachtgerüst 

Oben: Das Schachtgerüst am Standort des Bergwerks Prosper-Haniel in Bottrop

Oben: Am 21.12.2018 wurde das letzte Stück heimischer Steinkohle an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übergeben

Oben: Die Veranstaltungshalle in Bottrop war an einer Seite vollverglast. 

Oben: Die letzte heimischer Steinkohle im Foyer am Veranstaltungsort in Bottrop 

Oben: Die Delta-Vista Veranstaltungshalle von Losberger De Boer für die zentrale Abschiedsveranstaltung der RAG

Oben: Im Innneren der Veranstaltungshalle wird am Vorabend zur Veranstaltung noch letztes Mal Hand angelegt

Oben: Die Delta-Vista Konstruktion von Losberger De Boer diente als Veranstaltungshalle für die zentrale Abschiedsveranstaltung 

Oben: Der Blick von der Bühne in den Saal - hier stand u.a. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und hielt eine Rede

Oben: Die Ruhe vor dem Sturm - die Veranstaltungshalle in Bottrop nur wenige Stunden vor der zentralen Abschiedsveranstaltung der RAG

Oben: Generalprobe für Technik und Medien - der WDR hat live aus Bottrop berichtet

Oben: Drei gekoppelte Delta Vista Veranstaltungshallen vor historischer Kulisse in Bottrop - hier wurde Geschichte geschrieben 

Oben: Losberger De Boer kümmerte sich u.a. auch um die Beheizung der temporären Veranstaltungshalle in Bottrop

Oben: Nach der Veranstaltung gingen die Bergleute, die dem Bundespräsidenten das letzte Stück heimischer Steinkohle überreichten, heim. 

 

Auf der BOE in ein neues Jahr(hundert) gestartet

18/01/2019

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Von Brancheninternen wird sie oft liebevoll als ‚Klassentreffen‘ bezeichnet, dabei hat die BOE 2019 eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie viel mehr ist als das. Sechs Hallen, 13 Länder, über 100 Fachvorträge, Workshops und Panels, 650 Aussteller und fast 11.000 Besucher: die internationale Fachmesse für Live- und Experience Marketing bot ihren Besuchern in diesem Jahr eine große Bandbreite an Fachwissen, das von Trends und aktuellen Entwicklungen im Markt flankiert wurde.

„Danke Bea“ – BOE-Gründerin Bea Nöhre verabschiedet sich

Genau 20 Jahre nachdem sie Messe gegründet hat, kündigte sich bei Bea Nöhre der wohlverdiente Ruhestand an. In der Pressekonferenz wurde sie offiziell und gebührend verabschiedet. Im Rahmen der legendären BOE-Night wurden am Abend des ersten Messetages ihre Verdienste um die Branche gewürdigt, dazu kamen sowohl Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Messe Dortmund, als auch Branchenvertreter und langjährige Weggefährten von Bea Nöhre auf die Bühne. „2019 ist für mich persönlich ein ganz besonderes Jahr“, sagt Bea Nöhre. Denn vor genau 20 Jahren gründeten mein Mann und ich die BOE. Losberger De Boer zählte damals schon zu den Ausstellern", erinnert sich die Gründerin der internationalen Fachmesse für Live- und Experience Marketing. „Daher freut es mich besonders, dass Losberger De Boer in diesem Jahr parallel zum 20. Geburtstag der BOE sein einhundertjähriges Firmenjubiläum feiert.“

100 Jahre, die verbinden…

Vor einhundert Jahren haben Friedrich Losberger und Klaas De Boer die Grundsteine für ein Unternehmen gelegt, das eines der weltweit führenden Anbieter für temporäre und semi-permanente Raumlösungen wurde: Losberger De Boer. Auf der #BOE19 traf man auf viele alte Bekannte, die eigens angereist waren, um zum Jubiläum zu gratulieren. Natürlich sprachen Kunden und Projektmanager von Losberger De Boer über Trends und Entwicklungen sowie über aktuelle Projekte sowie gemeinsame Herausforderungen. Und die eine oder andere Anekdote wurde auch zum Besten gegeben. Wen wunderts? In 100 Jahren gibt es viele gemeinsame Geschichten und Erlebnisse die verbinden.

Gelungene Premiere für das BrandEx Festival

Das International Festival of Brand Experience – kurz BrandEx– feierte in Dortmund eine gelungene Premiere. In vier Sprachen fanden auf 15 Bühnen etwa 100 Beiträge statt. Unter dem Titel „01: die Begegnung“ gab es unter anderem zwei Keynote Lounges und sechs Themen Areas. Premiere feierte auch der BrandEx Award – der Kreativwettbewerb für erfolgreiche Live-Kommunikation, der anlässlich des International Festival of Brand Experience verliehen wurde.

Onno Koole mit einem Impulsvortrag zur Customer Journey

Als Group Marketing Director der Losberger De Boer Group verantwortet Onno Koole unter anderem die strategischen Kommunikationsbelange des Unternehmens. In einem Impulsvortrag im #NoBorders Forum auf dem Holland Pavillon in Halle 5 der BOE erläuterte der Marketing-Spezialist, warum die Customer Journey ein essentieller Bestandteil der Strategie bei Losberger De Boer ist. Nach drei ereignisreichen Tagen blickt das Team von Losberger De Boer auf einen erfolgreichen Start in ein neues Jahr(hundert) zurück.

Oben: Der Messeauftritt auf der #BOE19 stand im Zeichen: 100 Jahre Losberger De Boer  

Oben: Kunden, Partner und Freunde kamen zur BOE, um zu gratulieren

Oben: Nach 20 Jahren nimmt BOE-Gründerin Bea Nöhre Abschied: Wir sagen "Danke, Bea!"

Oben: Group Marketing Director Onno Koole hielt einen Impulsvortrag im NEXTLIVE Forum im Holland Pavillon auf der BOE

Oben: In seiner Keynote im NEXTLIVE Forum geht Onno Koole auf die Bedeutung der Customer Journey ein

Oben: Das Design der transparenten Messestandwände stand im Zeichen erfolgreicher Projekte

Oben: Losberger De Boer feiert Jubiläum: 100 Jahre, die verbinden 

 

 

 

 

 

 

 

Losberger De Boer feiert 100-jähriges Bestehen

11/01/2019

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Vor einhundert Jahren haben Friedrich Losberger und Klaas de Boer die Grundsteine für ein Unternehmen gelegt, das eines der weltweit führenden Anbieter für temporäre und semi-permanente Raumlösungen wurde: Losberger De Boer. 2019 feiert nun das Unternehmen sein 100-jähriges Bestehen.

Beide Unternehmer konnten damals niemals erahnen, dass die von ihnen in Heilbronn (Deutschland) und im rund 600 km entfernten Hensbroek (Niederlande) von Hand gefertigten Zelte den Beginn eines Unternehmens einleiten würde, das nicht nur Eventhallen für Großprojekte wie die Olympischen Spiele und die Fußball-WM liefert, sondern ebenfalls modulare Raumlösungen für Handel und Gewerbe.

Die frühen Jahre
In Heilbronn bei Stuttgart beginnt die Geschichte von Losberger De Boer. Im Januar 1919 meldete Friedrich Losberger seine Firma Friedrich Losberger Sackhandlung bei der Handelskammer an. Sein erstes Zelt baute er für einen Wanderzirkus. Etwa zur gleichen Zeit baute Klaas de Boer in Hensbroek bei Alkmaar sein erstes Zelt für ein Stadtfest. Beide erkannten schnell die Vorteile von Zelten für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche und im Laufe der Zeit konzentrierten sich beide Unternehmen mehr und mehr auf temporäre Strukturen.

Unruhige Zeiten
Die Zeiten waren jedoch turbulent. Die Fabrik von Friedrich Losberger wurde während des Krieges zerstört. Er baute sie an einem neuen Standort wieder auf und von da an drehte sich alles um die Produktion temporärer Strukturen und ein solides Wachstum des Unternehmens. Klaas De Boer erfuhr ebenso in der Nachkriegszeit eine starke Wachstumsphase. Er konzentrierte sich auf die landesweite Vermietung von Zelten als temporäre Lösung für die unterschiedlichsten Zwecke.

Moderne Raumlösungen
Beide Unternehmen erlebten in den 50er Jahren viel Innovation und in den 80er Jahren entstanden die ersten Strukturen, die den semi-permanenten Raumlösungen ähnelten, die Losberger De Boer heute produziert. Ein Trend zu ästhetischen Formen und komfortablen Inneneinrichtungen setzte ein. Eine Vielzahl von Formen und Konstruktionsdesigns zeichneten sich ab und die Bezeichnung "Zelt" war nicht mehr zutreffend.

Der Zusammenschluss: Losberger De Boer
Losberger und De Boer hatten früher schon einige Male zusammengearbeitet, als sich beide Unternehmen 2017 dazu entschlossen, ihre Kräfte zu bündeln und ihr umfangreiches Wissen, ihre Erfahrung, ihre Kapazitäten und ihren Marktanteil zusammenzubringen, um gemeinsam als Losberger De Boer voranzukommen. Seit diesem Zeitpunkt, von der Produktentwicklung über die Produktion bis hin zu Verkauf und Vermietung, kommt alles aus einer Hand.

Beide Firmen haben bereits vor dem Zusammenschluss eine führende Position im Markt eingenommen. Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass es aufgrund seiner neuen Marktgröße und der erfolgreich integrierten Wertschöpfungskette, diese Position stärken und weiter ausbauen kann. Dazu richtet Losberger De Boer seinen Fokus voll und ganz darauf, ausgezeichnete temporäre Raumlösungen und besten Kundennutzen zu schaffen.

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