Wenn die Tage länger werden... Dann startet die De Boer Running-Serie!

Wenn die Tage länger werden, dann erwachen die Läuferherzen zu sportlichem Höchstschlag mit Aktivitätendrang bis in die Fußspitzen. Laufen an der frischen Luft mit dem lauen Frühlingsduft um die Nase, dem Vogelgezwitscher im Ohr und dem satten Grün unter den Füßen, das macht einfach nur richtig Laune. Ausdauer, Stressabbau und einen entspannten Kopf gibt´s noch dazu. Der optimale Ausgleich zum alltäglichen Arbeitsleben, dem vielen Sitzen und der nahezu dauerhaften Kommunikation auf den unterschiedlichsten Kanälen. Der Ausgleich „Joggen“ klingt so schön und so richtig und so gut, doch wer kennt das nicht: Am Anfang sind Freude und Tatendrang groß, doch zwischendrin oder sogar direkt schon zu Beginn geht nicht nur die Puste aus, sondern damit auch die Freude flöten. Dabei ist das sportliche Laufen wirklich in vielerlei Hinsicht eine gute Sache für Körper, Geist und die so oft gewünschte Work-Life-Balance.

Start unserer Running-Serie

Um genau an oben genannten Punkten ansetzen zu können, starten wir nun mit unserer Running-Serie auf unserem Blog! Denn wir möchten mit euch die fantastische Lauffreude und vor allem die langjährige Lauferfahrung, die unsere beiden Projektleiter Sascha und Jens verbindet, teilen. Mit diesen beiden Experten an der Seite geben wir Tipps und Tricks aus der Praxis, um so auch eure Work-Life-Balance durch das richtige Laufen positiv zu beflügeln. „Bei mir ist es so: Ich mache mir viele Gedanken beim Laufen, sei es privat oder beruflich. Das Schöne ist dann, dass ich während des Laufens soviel verarbeiten kann, so dass es für mich unglaublich reizvoll und vor allem auch effizient ist, um in meiner Balance zu bleiben,“ erklärt Sascha. „Ja, das Laufen machen auch meinen Kopf frei! Und man kann es überall und immer machen! Das ist der klare Vorteil dieser Sportart,“ fügt Jens zustimmend hinzu.

Oben: Unsere beiden Projektleiter Jens (links) und Sascha (rechts) haben sich beide seit mehreren Jahren dem Laufsport verschrieben. Sie sind dieses Jahr u.a. auch schon beim Venloop Halbmarathon in Venlo gestartet.

Das sind unsere Lauf-Experten

Wie der ein oder andere von euch vielleicht schon gelesen hat, sind Sascha und Jens gerade den Düsseldorf Marathon nicht nur bis ins Ziel, sondern auch mit der gewünschten Zielzeit gelaufen. So etwas kommt natürlich nicht von ungefähr. Beide laufen und trainieren schon seit mehreren Jahren. Jens macht mindestens drei Mal die Woche Sport, am liebsten sogar fünf bis sechs Mal, wenn es die Zeit zulässt. Dabei trainiert Jens vorrangig für verschiedene Triathlons, die dieses Jahr noch auf seinem Plan stehen. Also geht´s für ihn nicht nur in die Laufschuhe, sondern auch auf´s Rennrad oder Mountainbike und ins Wasser. Sascha läuft derzeit vier Mal die Woche, insgesamt zwischen 65 und 75 km. Das ist für ihn die Vorbereitung u.a. auf den Santander Marathon am 04. Juni 2016 in Mönchengladbach. Über die Läufe der Beide werden wir dann auch hier zu gegebener Zeit berichten. Aber nun zurück zum Thema.

Tipps & Tricks für euer Running-Training

Gerne werden direkt am Anfang hohe Ziele gesetzt, oftmals zu hohe, so dass deswegen schon nach den ersten Trainingseinheiten nicht nur die Luft ausbleibt, sondern eben auch die Freude auf der Strecke. Statt Freude und positiver Erfolgserlebnisse sind dann da plötzlich Frust, fehlender Antrieb und Versagensgefühle. Hier sagen wir ganz klar Stop, denn das muss nicht sein und kann präventiv verhindert werden! Und zwar zum Beispiel mit diesen Top 3 Running-Tipps von unseren beiden Lauf-Experten:

Jens, was sind deine Tipps für´s Laufen, die du unseren Lesern geben kannst, damit sie einen guten Start in ihr Training und das erfolgreiche Dranbleiben schaffen?

1.     Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, ich brauche immer ein Ziel. Sprich einen Wettkampf. Am Anfang sollte es aber erst mal „nur“ darum gehen, überhaupt ins Ziel zu kommen. Und dann habe ich mir immer Ziel-Zeiten als Ansporn gesetzt, um darauf hin zu trainieren. Und diese versuche ich dann je Lauf immer wieder zu verbessern.

2.     Gutes Material, ohne das kannst du direkt einpacken! Also Schuhe, Schuhe und noch mal Schuhe!

3.     Ich gönne mir auch immer eine Belohnung am Ende der Trainingseinheit. Das spornt an, wenn sich dann doch mal der innere Schweinehund meldet. Jeder braucht einen Anreiz und ein Belohnung.

Und Sascha, was kannst du unseren Lesern für´s Running mitgeben?

1.     Der Knoten muss platzen. Um zur körperlichen Ausdauer zu kommen, muss der Kopf erst umschalten. Ich habe vor vier Jahren begonnen zu laufen. Es startete mit 3 km und hat sich sehr langsam, aber dafür stetig steigern lassen.

2.     Man benötigt wirklich die Muße, sich darauf einzulassen. Der Körper muss gemeinsam mit dem Kopf und vielleicht auch mit dem Bauch zusammenarbeiten. Ich halte es für einen ganzheitlichen Sport, der eben nicht nur den Körper stärkt, sondern auch innere Ruhe verleiht. Der Kopf spielt hier eine entscheidende Rolle!

3.     Freu dich auf die Zeit – es ist nicht wichtig, ob schnell oder weit. Es zählt (am Anfang) nicht das Ergebnis, was man eventuell posten oder bloggen könnte, sondern die Zeit! Es geht um die Zeit, die man mit sich oder mit dem Laufpartner verbringt. Es ist deine Zeit!

Wie bei allen Tipps ist auch hier entscheidend, dass man das für sich herauspickt, was für einen selbst stimmig ist! Einfach das, was sich richtig anfühlt. Und dann nehme man noch eine Portion Durchhaltevermögen dazu plus die Belohnung für den inneren Schweinehund und dann läuft das fast wie von allein! Gönnt euch eure Zeit. Und nun in die Laufschuhe und ab dafür!