P 16/17: Volvo Ocean Race 2008


"Volvo und De Boer, a winning team"
Er arbeitet bereits dreißig Jahre bei Volvo. Werbung, Verkauf & Promotion, Marketing Communication ... er hat beinahe alle Abteilungen verstärkt. Jetzt ist Björn Brännberg Head of Corporate Events und Direktor des Volvo Ocean Race, dem harten Törn, der unter den Teilnehmern auch als Mount Everest des Segelns bekannt ist. Extra für diese Regatta entwickelte De Boer für Volvo zwei identische, demontierbare VIP-Pavillons, die den Seglern vorausfahren und bei jedem Zwischenstop aufgebaut werden.

Was steckt hinter dem Volvo Ocean Race?
"Die Regatta begann 1973 als Whitbread around the World Race. Volvo war für Sponsorenzwecke auf der Suche nach einem großen Segel-Event. Whitbread eignete sich hervorragend dafür. 1998 übernahm Volvo die Regatta schließlich. In 2001/2002 fand das erste Volvo Ocean Race statt. Nun ist das Race der größte Segel-Event der Welt. In neun Monaten laufen die Segler elf Häfen in der ganzen Welt an. Für sie ist es ein Kampf mit den Elementen."

Was hat Volvo mit Segeln zu tun?
"Für Volvo dreht sich alles um Transport. Transport spielt eine große Rolle in der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung. Gleichzeitig ist sich Volvo seiner Verantwortung bezüglich der Umwelt bewusst. Wir befassen uns bereits jahrzehntelang mit der Entwicklung sauberer Autos und umweltfreundlicheren Produktionsmethoden. Nicht umsonst lauten die drei Hauptwerte von Volvo Quality, Safety und Environmental Care. Diese drei Werte sind für uns untrennbar miteinander verbunden, die Qualität der Luft, die wir einatmen, die Sicherheit unserer Umgebung, der Umweltschutz... Das ist einer der Gründe, warum Volvo den Segelsport liebt."

Was bedeutet das Volvo Ocean Race für Volvo?
"Das Volvo Ocean Race ist ein weltweites Ereignis und spiegelt damit Volvo als international operierendes Unternehmen wider. Die Regatta steuert elf verschiedene Welthäfen an, die jeder für sich einen wichtigen Markt für Volvo repräsentieren. Das macht das Race für uns zu einer perfekten Plattform für Sponsoraktivitäten. Wir können unsere key customer einladen, die Regatta und die dazugehörigen Festivitäten mit uns im Pavillon zu erleben. Außerdem steht das Volvo Ocean Race für cutting edge technology. Also genau das, wofür Volvo auf dem Automarkt steht."

Was ist dieses Mal anders als bei den früheren Veranstaltungen des Volvo Ocean Race?
"Dieses Jahr führt die Regatta an einer Reihe neuer Häfen entlang, die neue Märkte für uns vertreten, so wie Singapur, Indien und China."

Was ist die größte Herausforderung?
"Die neue Route bringt verschiedene Herausforderungen mit sich. Besonders für die Besatzung und die Boote. Sie müssen sich wegen der neuen Route auf andere Wetterbedingungen einstellen. Wie auch immer, das Race ist eine enorme Herausforderung für die Segelteams. Jedes Boot hat elf Personen an Bord, zehn Segler und eine Person, die für den Medienkontakt und die Dokumentation zuständig ist. Die Bedingungen an Bord sind spartanisch, hart und nass. Der längste Törn führt von China um den äußersten Zipfel von Chile herum nach Rio de Janeiro. Das soll rund 34 Tage dauern."

Und was ist für Volvo die größte Herausforderung?
"Die Herausforderung liegt in den neuen Märkten. Die Logistik muss wie geschmiert laufen. Der Pavillon muss nicht allein stets wieder auf- und abgebaut und transportiert werden, er muss auch in Kochi oder Qingdao genau so schön da stehen wie in Stockholm oder Boston. Außerdem wissen die neuen Märkte eventuell noch nicht, wie groß der Segelsport ist und welche Chancen dieser Event als Plattform bietet. Das macht es zu einer Herausforderung, die richtigen key customers in den Pavillon zu bekommen."

Worauf freuen Sie sich persönlich am meisten?
"Auf Alicante, den Start der Regatta. Ich freue mich darauf, den Pavillon nach Monaten harter Arbeit und Vorbereitungen in Betrieb zu sehen. Dort sollen allerhand Aktivitäten stattfinden, Dinner, Seminare, Shows, Demonstrationen und VIP-Treffen. Wir hatten bereits früher im Jahr einen Test in Göteborg, aber damals war noch nicht alles fertig. In Alicante werden wir daher den Pavillon zum ersten Mal in voller Größe sehen. Ich kann es kaum erwarten, all die fantastischen Ideen in der Realität zu sehen!"

Warum haben Sie sich für eine Zusammenarbeit mit De Boer entschieden?
"De Boer ist ein solides und zuverlässiges Unternehmen mit viel internationaler Erfahrung und guten Referenzen. Sowohl ihr Material als auch ihr Service sind von Topqualität. Weil die Route sowohl an extrem kalten wie extrem warmen Orten entlang führt, wollten wir eine Konstruktion, die allen Wetterbedingungen standhält und gleichzeitig für ein angenehmes Raumklima im Pavillon sorgt. Und das ist geglückt! Bei einem Projekt dieser Größe kann alles passieren, Menschen erkranken, Dinge gehen kaputt oder funktionieren nicht. Darum ist die zusammenarbeite mit dem richtigen Partner von größter Bedeutung; flexible und loyale Menschen und Unternehmen. Ich habe ein sehr gutes Gefühl bei der Zusammenarbeit, Volvo und De Boer bilden zusammen ein winning team. Ich bin sicher, dass alle Probleme, die uns begegnen werden, durch dieses Team gelöst werden können. Das ist ein wunderbares Gefühl. Auch darum arbeiten wir gerne mit De Boer."

Der Volvo Pavillon besteht aus:
- Einem Emperor von 20x25m, davon 20x20 m Innenfläche und ein 5 m tiefer Balkon über die ganze Breite
- Einem Atrium von 10x10 m in der Mitte
- Tailor made Sonnenschutz undweiße Panelen rundum
- Einem soliden Eichenboden und Treppen
- Klimaanlage
- Küchencontainern, die mit dem Pavillon verbunden sind
- Einem Interieur im Volvo Hausstil mit Licht, Musik, Videoschirmen und Mobiliar

Weitere Informationen:
www.volvooceanrace.org
www.sailing.org

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