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Über De Boer/Coverstory 10 / P 9/10: Grand bravo für De Boer

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P 9/10: Grand bravo für De Boer


De Boer auf der 'pole position'
Le Mans, Juni 2008. Zum 78. Mal seit der ersten Saison dieses Ereignisses finden hier die 24 Stunden von Le Mans statt. Es wird geraced, genossen, gewonnen und - dank De Boer - auch herrlich geschlafen.

Das größte jährliche Sportereignis von Europa
Zig schnelle Autos und die besten Rennfahrer der Welt rasen über den 13,65 km langen Circuit de Sarthe, genannt nach dem Fluss bei Le Mans. Wer innerhalb von vierundzwanzig Stunden die meisten Runden fährt, gewinnt das Race. Der Gewinner legt dabei rund fünftausend Kilometer zurück, so viel, wie während einer gesamten Formel1 Saison zusammen. Über das Rennen wird nur in Superlativen und großen Zahlen berichtet: Die 24 Stunden von Le Mans sind das älteste und größte Autorennen der Welt. Mehr als 300.000 Zuschauer, 2500 Journalisten und 200 Millionen Fernsehzuschauer verfolgen gespannt die Entwicklungen in der Gesamtwertung. Damit sind die 24 Stunden von Le Mans das größte jährliche Sportereignis von Europa.

Temporäres Hotel
Werfen wir einen Blick auf die Räumlichkeiten. Genau wie im vergangenen Jahr baut De Boer eine Vielzahl unterschiedlicher Unterkünfte entlang der Rennstrecke. Die meisten Konstruktionen sind für Peugeot bestimmt. Eine Kombination aus einem großen Olympia und verschiedenen Aluhallen dient als öffentliches Gebäude, die sog. Garage Vert. Entlang der Rennstrecke steht ein Doppeldecker, auf dessen erster Etage neun Chalets stehen, die den Gästen von Peugeot eine perfekte Aussicht auf das Rennen bieten. In der Boxengasse leistet eine Allwetterhalle für Peugeot Dienst als "working paddock". Aber das ist noch nicht alles, De Boer baute hier auch ein temporäres Hotel mit sechshundert (!) Schlafplätzen für die Peugeot-Mitarbeiter. Natürlich ist das Hotel mit allen Notwendigkeiten und Bequemlichkeiten ausgestattet. Die untere Etage des Doppeldeckers ist bis ins kleinste Detail perfekt ausgestattet, so dass das Teammanagement das Rennen mit allem Komfort genießen kann. Die Piloten können auf der oberen Etage die Ruhe-, Schlaf- und Entspannungsräume sowie die Pilotenduschen benutzten.

Topraumlösungen für Topmarken
Auch andere große Namen im Autosport schalteten De Boer für temporären Raumlösungen ein. So empfängt Michelin seine VIP's in einer Reihe durch De Boer ausgestatteter Aluhallen mit einer Design-Einrichtung, und für Organisator ACO (Automobile Club de l'Ouest) stehen großzügige erchandisingräume und zig Stände von je 200 Quadratmetern bereit. Bei Audi sehen wir zwei große Hospitality-Räume von De Boer und für Aston Martin steht dort ein Delta-Doppeldecker von 400 Quadratmetern, der 'turn-key' Gästepavillon der luxuriösen Sportautomarke. Neben der eigentlichen Konstruktion und Ausstattung sorgt De Boer auch für die Wasser- und Elektrizitätsversorgung und das Mobiliar.

Grand bravo
Es ist ein spannendes Rennen. Peugeot liegt lange Zeit auf der 'pole position' und scheint Audi ins hintere Feld zu vertreiben. Aber schlussendlich ist es doch dem Team Audi - zum achten Mal in den vergangenen neun Jahren - das den Pokal holt. Auch für die Mitarbeiter von De Boer sind die 24 Stunden von Le Mans ein Test auf dem Gebiet von Organisation, Konzentration und Koordination. Zum Glück haben sie öfters als nur 24 Stunden lang die Gelegenheit, sich zu beweisen. Auch hier zeigt sich: eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Alle Räumlichkeiten sind auf die Minute pünktlich geliefert und aufgebaut. De Boer siegt bei Le Mans mit Glanz und Gloria. Organisator ACO schickte neulich sogar ein 'grand bravo' in einem Brief voll prächtiger französischer Lobeshymnen, um De Boer für den exzellenten Service und die ausgezeichnete Zusammenarbeit zu danken.

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